Der Verein stellt sich vor...

  •   Gründung

In dem Ursprungsland Malaysia ist das Serama ein beliebtes Haustier und hat dort aufgrund seiner Eigenschaften Kultstatus erlangt. Inzwischen erobert das „kleinste Huhn der Welt“ -zunächst über den Umweg Amerika kommend- ganz Europa und gewinnt zunehmend mehr Begeisterung.

Kein Wunder, da dieses Zwerghuhn durch seine Kleinheit, der possierlichen Erscheinung, der Einteilung in Gewichtsklassen, dem zahmen Charakter und der Farbenvielfalt einzigartig in der uns gewohnten Hühnerwelt ist.

Es war also nur eine Frage der Zeit, bis sich auch in Deutschland eine Gruppe von Liebhabern des malaysischen Seramas zusammengefunden hat. Die engagierte Züchterfamilie aus Essen, Mathias Gelbhaar mit Sohn Alexander, gaben den entscheidenden Anstoß zur Vereinsgründung: So haben sich am 25.11.2012 zehn Liebhaber zusammengefunden und der Seramaclub Deutschland wurde gegründet. Seit dem 7.01.2013 ist der Verein im Vereinsregister Essen eingetragen und trägt von da an den Zusatz e.V.

Unter der Leitung von Thomas Osterath (1. Vorsitzender), Franz Bienefeld (2. Vorsitzender) und Renè Czichy (Schatzmeister und Zuchtwart) sowie der Mithilfe motivierter Mitglieder sollen die Geschicke des Vereins gelenkt werden. Wir freuen uns sehr darüber, dass bereits Mitglieder aus anderen Bundesländern für den Verein gewonnen werden konnten, unter anderem die namhafte Rassegeflügelzüchterin Nicole Böhm, eine Seramazüchterin der ersten Stunde in Deutschland.

 

  •   Philosophie

Das Serama erscheint im direkten Vergleich zu den uns bekannten Hühnerrassen hinsichtlich dessen Eigenschaften andersartig, wenn man den rassespezifischen Besonderheiten die gebotene Aufmerksamkeit zukommen lässt. Es handelt sich regelrecht um eine Philosophie, die zunehmend mehr Begeisterte für sich einnimmt.

Hieran vermag den alteingesessenen Liebhabern der Rassegeflügelzucht einiges ungewohnt und verständlicherweise auch zunächst befremdend erscheinen, wenn von Präsentation auf dem Tisch, Farbenvielfalt, Einteilung in Gewichtsklassen und Bewertung des Charakters die Rede ist.

Hier lohnt ein Blick auf das Ursprungsland Malaysia:

Dort erfolgt die Beurteilung des Seramas frei auf dem Tisch stehend, nicht wie bei uns üblich in Käfigen. Das Publikum wird interaktiv eingebunden und ist Teil der als Wettbewerb inszenierten Veranstaltung. Es findet dort großen Andrang und regen Zuspruch, wenn das Serama erhaben wie ein Soldat über den Tisch stolziert und sich in der stolzen, seramatypischen Pose zeigt und so den Betrachter in seinen Bann zieht.

Angesteckt von dieser Faszination ist es ein Anliegen des Seramaclub Deutschland e.V., diese Philosophie der Öffentlichkeit vorzustellen und näher zu bringen. Dies als eine Bereicherung in der etablierten Rassegeflügelzucht.

 

  • Ziele

Aus den zuvor genannten Ausführungen leiten sich nachfolgende Zielstellungen ab:

 

-       Die Zucht und die Verbreitung von gesunden Tieren unter Berücksichtigung tierschutzrelevanter

     Aspekte.

-       Bekanntmachung und Steigerung der Popularität des malaysischen Seramas (Ayam Serama).

-       Enge und grenzüberschreitende Kooperation mit den anderen Seramaclubs in Europa, dabei

     stets den Fokus auf das Ursprungsland Malaysia gerichtet.  

-       Förderung des malaysischen Seramas als Rasse unter Berücksichtigung der

     rassespezifischen Besonderheiten.

 

Bei allen Aktivitäten sollen die Liebe zum Tier und die Freude an dem Hobby stets im Vordergrund stehen.